Kita Bieber besucht Carsten Walther und seine Heidschnucken

Ein Bericht von Carsten Walther:

Heute am 19.11.2020 war eine Gruppe aus der Kita in Bieber bei meinen Heidschnucken zu Besuch.

Die Kinder habe ich schon lautstark von weitem gehört, bevor ich sie gesehen habe. Dann habe ich den Zaun meiner Schnucken aufgemacht und habe die sie mit den Schafen abgeholt. Als die Kinder die Schafe gesehen haben wurden sie schneller und haben gerufen „ guck mal da kommen Schafe“. Nach einer kleinen Hütevorführung mit unseren Hunden, wobei auch ein Slalom um die Kinder mit dabei war tauten auch die letzten auf und auf einmal standen die Kinder mitten in den Schafen. Ich habe noch ein bisschen über die Schafe erzählt und dann kam das eigentliche Highlight, die Kinder durften die Schafe füttern und auch mal anfassen. Rundum eine gelungene Aktion, wie ich finde.

Leider wachsen viele Kinder ohne Bezug zu unseren Tieren auf und können damit nicht mehr viel anfangen. Um so wichtiger finde ich das man solche Aktionen macht, um den Kindern unsere Natur mit Stock und über Stein und eben auch unsere Tiere nahe zu bringen. Mir hat der heutige Tag wirklich viel Spaß gemacht.

Den heutigen Tag haben wir noch abgewartet, jetzt ziehe ich langsam Richtung Winterquartier wo sie dann bis nächstes Jahr sind.

Fotos: C. Walther

Keltenkind

Titelfoto Teil 4
Steinring
Autor Steffen Ziegler

Keltenkind ist ein Liebesgeschichte zwischen einen Germanenjungen und einer Römerin. Der Fund des Pferdekopfes in Waldgirmes hat Steffen Ziegler vom Radio Siegen dazu inspiriert Keltenkind zu schreiben. Das Buch ist aber nicht nur eine einfache Erzählung, sondern es wird von einem römischen Geschichtsschreiber des 1. Jahrhundert n. Chr. erzählt und enthält somit zwischendurch immer wieder den damals angesagten Sechsfußreim. Auch die Ortschaften und Flüsse (Dünsberg, Lahn und Ortschaften in nähere Umgebung) werden in den damaligen Namen genannt. Selbstverständlich gibt es in Band 1 auch eine Karte mit aktuellen Namen falls man nicht erkennt, um welchen Ort es sich handelt. Insgesamt geht die ganze Geschichte über 4 Bücher. In dem Hörbuch, welches ebenso aufwendig produziert wurde, hat jede Figur seine eigene Stimme.

Mein Fazit: Wer geschichtliches und Liebesgeschichten mag, kommt hier voll auf seine Kosten. Es wird allerdings nichts verschönt. Verwundert hat mich, dass Frauen mit den Büchern mehr Probleme hatten, als Männer. Normal lese ich persönlich nur Thriller, Psychothriller und Hardcoregeschichten, wurde aber von der ersten Seite an voll in den Bann der Geschichte gezogen. Ich gebe den Büchern volle 5 Sterne und kann es nur wärmstens empfehlen. Eventuell kommt der Autor im Frühjahr 2021 zur einer Lesung nach Krumbach ins Kirchlein.

Belana & Degenar – Szenenbild aus Keltenkind IV

Weitere Informationen zu dem Buch findet ihr auf Keltenkind.de

Fotos: Steffen Ziegler
Text: Christoph Haus,

Boule-Turnier zwischen Traumwetter und Hygiene-Standards

Ein Beitrag von Rolf Strojec

Boule-Turnier am Bürgerhaus Bieber am 15. 08. 2020, Foto Rolf Strojec

Viele Vereine sind immer noch unsicher. BouleBiebertal  e.V. gelang mit seinem ersten Turnier nach dem Höhepunkt der Corona-Krise eine beispielhafte Veranstaltung zwischen sportlichen Wetteifern, persönlicher  Kommunikation und offiziell geforderten  Hygiene-Standards. Am Ende überwog die reine Spielfreude, ohne die Regeln zu verletzen. Ermöglicht wurde dies einerseits durch ein auf 24 Teilnehmer/innen selbstbeschränktes Feld. Boulespieler  aus dem Gleiberger Land  spielten den ganzen Tag um Punkte und Platz am Bürgerhaus Bieber. Andrerseits war auch der  gesamte Platz gegenüber früheren Veranstaltungen optisch neu gegliedert.  Es gab durch Sperrband  und  Poster klar gekennzeichnete  Ein-und Ausgänge , Aufenthaltsorte  und Spielfelder  mit oder ohne Maske. Klare Vorgaben und Abstandsregeln, die  gern angenommen wurden und der Spielfreude und dem Wetteifer  der Boulisten nicht schadeten.

Diese kämpften bei Traumwetter freundschaftlich in Dreier-Teams fünf Stunden lang um Sieg und Platz.  In den ersten 3 Runden  führte lange  das Team mit Rolf Strojec, Claire Lohman und Gerd Schachtebeck die Tabelle an. Im Endspiel  setzte sich jedoch in einer wahren Hitzeschlacht das Team von Andreas Kneissl, Otti Hillberg und  Herbert Reuter verdient als Sieger durch. Platz 3 belegte das Team von Martin Kreiling, Bea Hartmann und Anita Purper.

Noch lange bis zum  Sonnenuntergang  spielten  inspirierte Teams weiter.

BouleBiebertal Vorsitzender Rolf Strojec dankte den bei der Planung beteiligten Mitgliedern Gunter Becker und Peter Westrich für ihre Beteiligung.

Interessant  sein  Hinweis auf vor kurzem  stattgefundene  Verhandlungen  als Dachverein mit dem Fußball-Bundesliga-Team von Mainz 05 für ein Drachenboot-Event  auf dem Rhein. Er habe die Durchführung  nach längerer Überlegung abgelehnt, weil er eine Infektion der gut getesteten Bundesliga-Mannschaft  der Mainzer  konzeptionell nicht ausschließen  könne, so Strojec.

Angesichts des Biebertaler Boule-Konzeptes sei hier für solche Bedenken kein Platz. Von allen Seiten gab es am Ende begeisterte Zustimmung verbunden mit der Bitte so weiterzumachen.

Das nächste „Boule Für Alle“ findet am 20.9.um 11 Uhr in Biebertal statt.

--
Es grüßt
Rolf Strojec

BouleBiebertal e.V.
Hauptstr.4
35444 Biebertal
Tel. 06409-6619333
Email: boulebiebertal@web.de
www.boulebiebertal.de

Facebook-Gruppe zum Dünsberg-Bergrennen 1968-1989

Hobby und Artikel von Michael Bremer aus Rodheim

Seit mittlerweile 3 Jahren betreibe ich auf Facebook eine Gruppe zum Dünsberg-Bergrennen.
Hier der Link zur Gruppe: https://www.facebook.com/groups/Duensbergrennen/

Klaus-Dieter Mattern Rodheim-Bieber NSU, daneben sein Bruder Horst Mattern Rodheim-Bieber NSU bei der Formierung zur Abfahrt zum Start 1972 Foto Klaus-Dieter Mattern

Die Idee dieser intensiven Recherche ist entstanden, nachdem Mitte 2017 im Ort die
Gerüchte umgingen, dass auf der alten Bergrennstrecke Blasbach-Hohensolms wieder eine
Motorsportveranstaltung stattfinden sollte. Als dann bekannt wurde, das der AMC
Rodheim-Bieber 2 Wertungsprüfungen zur 3. Rallye Mittelhessen ausrichten würde, stieg die
Vorfreude von Woche zu Woche, und auch die Erinnerungen an das Dünsberg-Rennen
waren wieder da. Ich erinnerte mich an Fotos von den damaligen Rennen, die in einem
Fotoalbum schlummerten. Als ich die Bilder wieder ansah überlegte ich mir, wer hat diese
Bilder eigentlich jemals gesehen?

Heinrich Strackbein Rodheim-Bieber Motul Formel Vau 1300 1978 Foto Karlheinz Bremer
Jörg Zaborowski Plettenberg Chevron 1972
Foto Klaus-Dieter Mattern

Die Bilder wurden gemacht und zum Toni Zettl zum Entwickeln gebracht, und danach wurden sie in ein Fotoalbum eingeklebt, und verschwanden. Genau wie das Dünsberg-Bergrennen langsam aus der Erinnerung bei vielen verschwunden war. Also wurden die Bilder eingescannt, und bei Facebook einfach
mal gepostet. Es dauerte nicht lange, und es kamen Reaktionen auf die Fotos, die mich auf die Idee einer Gruppe zu diesem Thema brachten. Schließlich war das Dünsberg-Bergrennen eine der Veranstaltungen, die den Dünsberg und Rodheim-Bieber auch über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt gemacht haben. Wer einmal bei Google nach Berichten oder Fotos zum Rennen sucht, der wird nicht sehr viel finden. Und wenn dürfte auch mein Name dabei auftauchen, aufgrund der Werbung für die Gruppe, die
ich damals gemacht habe in diversen Foren, bei youtube und an anderen Stellen.

Nachdem die ersten Gruppenmitglieder sich versammelt hatten, habe ich auf Facebook einige
ehemalige Fahrer angeschrieben, wovon mittlerweile sehr viele in der Gruppe sind, teilweise
auch die Söhne von leider bereits verstorbenen Fahrern. Ich habe auf diesem Wege sehr
viele Menschen kennengelernt, die mich tatkräftig unterstützt haben, natürlich mit vielen
Fotos, mit kleinen Geschichten rund um das Rennen, oder mich bei der Suche nach
fehlenden Programmheften unterstützt haben.
Mittlerweile gibt es eine Fahrerliste von allen
mir bekannten Startern des Dünsberg-Bergrennens,
die sehr kleingedruckt rund 70 Seiten
umfasst. Es sind in der Gruppe inzwischen mindestens 800 Fotos und mehr als 2 Stunden
Videomaterial zusammen gekommen. Wir haben aktuell 255 Mitglieder in der Gruppe, davon
über 30 ehemalige Fahrer und sonstige Funktionäre.

Klaus Enders Wetzlar/Ralf Engelhardt Oberursel BMW Klasse Seitenwagen bis 500 ccm Lizenz 1970  Foto Toni Zettl
Christian Zipfel Rödental Suzuki 1989 Foto Christian Zipfel
 

Am Dünsberg gab es amtierende Weltmeister, aufstrebende junge Fahrer, die diesen Titel
später noch erreichen sollten, Berg-Europameister, ein Rennteam, das sogar auf dem Weg
in die Formel 1 war und viele weitere Highlights zu sehen.
Nicht zu vergessen die
Lokalmatadoren wie Heinrich Strackbein aus Rodheim-Bieber, der einige Klassensiege
einfahren konnte. Vom Steyr-Puch mit 650 ccm bis zu den Formel 2-Fahrzeugen gab es alle
Arten von Rennfahrzeugen am Dünsberg zu sehen. Oder die Serienfahrzeuge, mit denen
man am Sonntag Rennen, und am Montag wieder zur Arbeit fuhr. Motorräder von der 50
ccm-Klasse über die Seitenwagen bis zu den Superbikes waren beim Dünsberg-Rennen zu
Gast. Zuschauerzahlen von 10.000 bis 12.000 Anfang der 70er-Jahre, die unter anderem die
gesammelte Seitenwagen-Weltelite zu sehen bekam.
Fahrer aus Österreich, Frankreich,
Schweden u.a. waren beim Dünsberg-Bergrennen zu Gast.

Rolf Kawlowski Rodheim-Bieber Glas GT 1968 Foto Michael Bremer

Wer Interesse an der Veranstaltung hat, oder die Rennen selbst gesehen hat, und natürlich
auch noch Material zum Rennen beisteuern kann, ist jederzeit in der Gruppe willkommen.
Ich suche in erster Linie noch Fotos oder Videos zum Rennen, aber auch noch
Ergebnislisten, sofern diese noch jemand hat.
Wer nicht bei Facebook ist, und uns mit
Material unterstützen möchte kann dies auch an die folgende E-Mail-Adresse senden:
webmaster@modellautos-bremer.de. Sollten keine technischen Mittel zur Verfügung stehen,
um Bilder aus den Fotoalben einzuscannen kann ich dabei auch unterstützen.

Mit motorsportlichen Grüßen
Michael Bremer

Tischtennis – mit 180 km/h übers Netz

Tischtennisplatte mit ihren Maßen

Zur Ausübung wird ein matt-grüner oder matt-blauer Tischtennistisch mit Netzgarnitur, ein matt-weißer oder matt-oranger Tischtennisball aus Kunststoff (früher Zelluloid) mit einem vorgeschriebenen Durchmesser von 40 mm und einem Gewicht von 2,7 Gramm, sowie einen Tischtennisschläger benötigt. Dieser besteht meist aus einem roten (Vorhand) und einem schwarzen (Rückhand) Gummibelag. Diese Gummibeläge sind auf mehrfach geleimtes Holz geklebt. Es existieren aber auch Varianten mit Carbon-, Kevlar- oder Glasfiberfurnieren. In Europa wird die Shakehandschlägerhaltung bevorzugt. In China und in Japan gibt es noch die Penholderschlägerhaltung. Bei der Penholderhaltung wird meist der Ball nur mit einer Seite zurück gespielt, während beim Shakehand beide Belagseiten eingesetzt werden.

Shakehand Vorhand
Shakehand Rückhand
Penholder Chinesisch
Penholder Japanisch

Zu Beginn des ersten Satzes wird ausgelost, wer den Aufschlag erhält. Beim Aufschlag muss der Ball erst einmal auf die eigene Seite aufspringen, bevor er über das Netz fliegt. Wird der Aufschlag retourniert, so muss der Ball direkt übers Netz fliegen und darf nicht erst auf der eigenen Seite aufkommen. Das ist auch der feine Unterschied zu dem weitläufigen Ping Pong. Der Aufschlag wird nach jedem 2. Ballwechsel gewechselt. Beim Doppel gibt es noch die Besonderheit, dass der Ball immer vom rechten Seitenfeld der eigenen Seite diagonal in das andere Feld geschlagen werden muss. Im Einzel ist es ganz egal, von wo und wohin der aufschlagende Spieler seinen Aufschlag macht. Ein Satz endet, wenn ein Spieler zuerst 11 Punkte erreicht hat. Er benötigt dazu aber 2 Punkte Vorsprung. Steht es 10:10 wird solange weitergespielt, bis ein Spieler die 2 Punkte Vorsprung erreicht hat. Ab 10:10 wechselt der Aufschlag nach jedem Ballwechsel. Da so ein Satz auch recht schnell vorbei sein kann. wird meist Best of 5 oder bei internationalen Turnieren Best of 7 gespielt. Dies bedeutet ein Match endet wenn ein Spieler zuerst 3 bzw 4 Sätze gewonnen hat. Sollte es in den entscheiden Satz gehen, werden die Seiten getauscht sobald ein Spieler 5 Punkte erreicht hat.

Eine Frühform des Tischtennis wurde erstmals 1874 in England gespielt. Wegen des berüchtigten englischen Regenwetters verlegte man das Spiel schließlich in die Wohnung und benutzte Tische als Tennisfeld. Eine Schnur diente als „Netz“, als Schläger nahm man Federballschläger, Bücher oder Bratpfannen. Jetzt hieß es nun Raum-Tennis und gilt als eigentliche Geburtsstunde des Tischtennis. 1875 veröffentlichte James Gibb die ersten Spielregeln und 1891 brachte er von einer Geschäftsreise aus den USA bunte Zelluloid-Bälle mit. Von nun an verdrängte der Begriff „Ping Pong“, welcher 1878 erstmals vereinzelt wegen der Geräusche des Balls auftauchte, die Bezeichnung Raum-Tennis. Im gleichen Jahr meldete ein Freund von Gibb, der Geschäftsmann John Jacques de Croydon, den Begriff „Ping Pong“ beim englischen Patentamt zum Patent an. 1900 wurde dann auch der erste Verein in England gegründet. Bereits 1897 wurden in Ungarn nationale Meisterschaften ausgetragen. 1899 gründete sich die  1. Berliner Tennis- und Ping-Pong-Gesellschaft und in 1900 wurde das erste Ping-Pong-Cafe am Viktoria-Luise-Platz in Berlin eröffnet. 1901 fand dann auch in Hamburg das erste Turnier auf deutschen Boden statt. Erster Tischtennisweltmeister wurde 1926 der ungarisch-jüdische Spieler Roland Jacobi, der gemeinsam mit dem ungarisch-jüdischen Weltmeister Zoltán Mechlovits (1928) auch am Gründungsprozess der ITTF (International Table Tennis Federation) entscheidend beteiligt war.

Über die Jahre hat sich Tischtennis immer weiter entwickelt. Die Zelluloid-Bälle wurden mittlerweile durch Plastikbälle ersetzt. Heute sollte man bis zu 10 Spielfähigkeiten in nahe zur perfekter Form beherrschen, wenn man nach ganz oben möchte. Dazu gehören Topspin, Unterschitt, Schnittabwehr, Sidespin, Ballonabwehr, Block, Konterball, Flip & Schupfball. Angriffspieler nutzen meist die Formen Topspin, Sidespin und Flip, während Abwehrspieler sehr oft Unterschnitt, Schnittabwehr und Ballonabwehr spielen. Block, Konterspiel und Schupfball werden häufig von den Allroundern gespielt, die sich nicht auf eine Richtung spezialisiert haben. Trotz Spezialisierung sollte man aber auch die anderen Fähigkeiten beherrschen.

Ein weiterer ganz wichtiger Aspekt ist die Bewegung. Tischtennisspieler*innen sind ständig in dieser. Nur mit ständigen kurzen Schritten erreicht man die Bälle, die in die äußersten Ecken gespielt werden. Um sich dann nicht gegenseitig in der Halle über den Haufen zu rennen, wurden sogenannte Boxen (Spielraum) eingeführt. Der Spielraum auf internationaler Ebene beträgt 14 m Länge, 7 m Breite und 5 m Höhe. Bei Bundesveranstaltungen (deutsche Meisterschaften, Bundesliga usw.) sind es 12 m Länge, 6 m Breite und 4 m Höhe. Für tiefere Klassen kann der jeweilige Verband abweichende Maße festlegen. Aber nicht nur die Beinarbeit ist wichtig. Auch dem Kopf wird eine Menge abverlangt. Ständig ist man seinen Gegner am beobachten. Wie spielt der den Ball, welche Seite vom Schläger hat er benutzt usw. Erst alles zusammen macht den Tischtennissport so komplex und ist weit mehr als nur ein bisschen Ping Pong.

Im Gegensatz zum Fussball, kann man Tischtennis allerdings bis ins hohe Alter betreiben. Als Autor diesen Beitrages möchte ich dazu eine kurze Geschichte erzählen. Wir waren mit unserer Mannschaft zum Auswärtsspiel in Lich. Die Doppel waren gespielt und ich musste zum Einzel ran. Mein Gegenüber war schon etwas älter. Dazu trug er lange Jogginghose und einen Strickpullover. Meine Strategie war eigentlich sehr einfach. Den alten Mann lässt man ein wenig laufen und bringt das Spiel kurz uns sicher nach Hause. So lief es aber nicht. Gelaufen bin ich junger Hüpfer und war danach so kaputt, das ich kaum noch Kraft für mein 2. Einzel hatte. Und verloren hatte ich zudem noch recht deutlich. Der besagte Herr war zu dem Zeitpunkt 78 Jahre alt. Meine Lehre aus dem Spiel. Beim Tischtennis kommt es nicht zwingend auf das Alter oder das Geschlecht an, sondern vielmehr muss man an sich selbst glauben und alles in Waagschale werfen, um in einem Match zu bestehen.

Ein weiterer Punkt ist die Fairness der Spieler untereinander. Tolle Returns werden anerkennend bestätigt und bei sogenannten „foulen“ Bällen (Netzroller & Kantenbälle) kommt sofort die Entschuldigung. Tischtennisspieler sind immer auch Teamplayer. Ob im Doppel, Mixed oder Mannschaftsspiel kämpft man immer fürs gemeinsame Team. Lediglich auf Einzelturnieren kämpft man nur für sich.

Best Table Tennis points

Und wer hat nach solchen Ballwechseln jetzt keine Lust bekommen, diese Sportart mal selbst zu auszuprobieren? Gerne dürft ihr jeder Zeit bei einen der Biebertaler Vereinen, die Tischtennis anbieten, rein schnuppern. Eine Übersicht findet ihr hier: https://sport.biebertaler-bilderbogen.de/sportarten-in-und-um-biebertal-von-t-z/

Quellen: Wikipedia, Youtube